"Chorus" berichtete über das |Projekt "einfach tierisch":

Los poco locos sang tierisch gut

Konzert. Der Entlebucher Projektchor los poco locos wählte für sein Konzert mit tierischem Inhalt einen Stall in Schüpfheim aus.

Einmal mehr hat sich los poco locos, der Projektchor der Region Entlebuch, auf musikalische Abenteuerreise begeben.

Geht man auf die Jagd nach Songs mit tierischem Inhalt, findet man darunter nicht wenige berühmte: "The eye of the tiger", "Blackbird" oder "Biene Maja" haben ihr Publikum seit bereits mehreren Generationen verzaubert.

Zoologisch bunt und artenreich ist die Vielfalt der besungenen Tiere, entsprechend vielfältig war das Programm, das los poco locos unter der Leitung von Patricia Ott und begleitet von einer (inter)regional zusammengestellten Band mit dem Pianisten Dominique Huber, präsentierte. Zu hören gab es alte Schlager wie die über den Gotthard fliegenden Brämen, es wurde rockpopmässig mit Survivor oder Züri West im Trüben gefischt oder schwarzer Blues ergreift schwarze Katzen. Auch eigenwillige Spezies wie das schwarzhumorige Kabarett oder surreale französische Chansons waren vertreten.

Für das Konzerte hat los poco locos den Stall auf der Egg in Schüpfheim in ein Konzertlokal mit einer eigens konstruierten Hängebühne auf der einen, und Sitzplätze auf Strohballen und Sofas auf der andern Seite verwandelt.

Kühe reingelassen

Action pur war angesagt, als die Chorleiterin Patricia Ott mit dem Heukran auf die Hängebühne gebracht wurde. Moderator war Marco Polloni aus Luzern, der während dem Konzert selbst zum Gesangsmikrophon griff und die Zuhörer mit einem teils sarkastischen Humor durch den Abend begleitete. Die gekonnte Tanzshow von Franziska Küng und Leander Meyer und die beim Lied „Chue“ von Tomazobi reingealssenen 40 Kühe gaben dem Konzert eine ganz besondere Note.
Der Applaus der über 700 Besucherinnen und Besucher ist inzwischen verklungen, aber das Echo hallt weiter in den Erinnerungen von los poco locos.